5 Tipps zu Geld- und Vermögensaufbau für Sparer und Privatanleger

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Im Internet kursieren viele Tipps und Tutorials zum schnellen Geldverdienen. Um seriösen Vermögensaufbau geht es dabei eher selten. Denn die eine Wahrheit für den Vermögensaufbau haben auch Finanzberater nicht. Wir haben darum einen anderen Ansatz gewählt: Wir sind davon überzeugt, dass ein genauerer Blick auf reiche Vermögende sehr viel mehr Aufschluss darüber gibt, wie Verbraucher sich ein finanzielles Polster für die Zukunft aufbauen können. Hier sind die 5 wichtigsten Erkenntnisse zum Vermögensaufbau.

Dem Geld darf man nicht nachlaufen. Man muss ihm entgegengehen.“, sagte Aristoteles Onassis und nahm sein Schicksal schon früh selbst in die Hand. Seine Geschichte fasziniert mich immer wieder aufs Neue: Mit nur 60 Dollar startete der legendäre Milliardär aus Griechenland seinen Aufstieg quasi aus dem Nichts in Buenos Aires. Als Minderjähriger handelte er mit türkischem Tabak, kaufte dann eine Zigarettenfabrik und baute später als Reeder ein Vermögen auf. Seine Lebenseinstellung, dass jeder seine finanziellen Angelegenheiten selbst verantworten und aktiv Vermögen aufbauen sollte, kann man nicht oft genug wiederholen.

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Auch der Rapper Jay Z hat als Jugendlicher in Brooklyn wahrscheinlich nicht viel von finanzieller Bildung und Vermögensaufbau gehört. Aus heutiger Sicht hat er jedoch alles richtig gemacht. Als Künstler wollte er seinen Lebensunterhalt selbst verdienen und hat mit Durchhaltevermögen den Durchbruch geschafft. Seine Einnahmen hat er in Musiklabels und in der Modeindustrie investiert und sich damit ein kleines Imperium aufgebaut. Ich denke, dass diese beiden Beispiele eines veranschaulichen: Gutes Investment ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Strategie zum Vermögensaufbau.

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Nur wer handelt, macht aus seinen Träumen Wirklichkeit

Viele Menschen träumen davon, Millionär zu sein. Das Problem: Sie belassen es jedoch meist beim Träumen. Dabei unterschätzen sie, dass sie selbst einiges dazu beitragen können, Vermögen aufzubauen. Erfolgsgeschichten wie die von Aristoteles Onassis beweisen: Es ist möglich, auch mit einem geringen Anfangsbetrag ein imposantes Vermögen aufzubauen. Mit Wissen und Zielstrebigkeit lässt sich viel erreichen – im Sport, im Beruf und beim Vermögensaufbau. Mit den folgenden fünf goldenen Regeln kann jeder für Alter und Zukunft vorsorgen.

1. Besser selbstbewusst statt angstgeleitet

Sicherheit ist gerade in Deutschland für viele Menschen einer der wichtigsten Werte. Bei der Geldanlage spielt es daher eine sehr große Rolle, die Risiken genau im Blick zu behalten. Der Wunsch nach Sicherheit bringt meiner Meinung nach aber auch Angst zum Ausdruck. Angst, das eigene Geld zu verlieren, oder die Angst zu scheitern. Zwar verstehe ich diese Ängste, gebe aber zu bedenken, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, wenn es um Investitionen und Vermögensaufbau geht. Problematisch sind diese Ängste aber vor allem dann, wenn sie im Zentrum von Geschäftsmodellen von Finanzinstituten stehen.

Das Modell Sparbuch ist aufgrund der langanhaltenden Niedrigzinsphase schon seit geraumer Zeit nicht mehr einträglich. Eine der beliebtesten sicheren Anlagemöglichkeiten sind damit weg. Viele Sparer verlassen sich beim Vermögensaufbau nun auf die Beratung von Finanzprofis, die oft Sicherheit durch Versicherungen versprechen. Gerade dabei handelt es sich meiner Ansicht nach aber um einen Trugschluss. Vielmehr orientiert sich die Beratung oft nicht am Bedarf der Verbraucher, sondern am Profit der Verkäufer. Mein Tipp: Verbraucher, die sich für komplexe Finanzprodukte interessieren, sollten sehr gut nachrechnen, versuchen zu verstehen, worum es bei den Produkten wirklich geht und ihre Ängste außen vor lassen.

2. Finanzielle Allgemeinbildung und ein eigenes Mindset aufbauen

Wissen ist Macht – dies gilt auch für finanzielles Wissen. Viele Finanzinstitute leben davon, dass die meisten Anleger ihre komplexen Produkte nicht mehr verstehen können. Je besser die Verbraucher die Angebote verstehen, umso sichere Entscheidungen können sie treffen. Eigenes Wissen aufzubauen bedeutet auch, sich vom klassischen Garantie-Denken zu lösen. Finanzprodukte werden oft mit Steuervorteilen beworben, die jedoch am Ende geringer ausfallen als die Gebühren.

Der Bund der Versicherten empfiehlt, dass die Anleger sich von der Vorstellung lösen, mit Versicherungsprodukten Vermögensaufbau betreiben zu können. Finanzielle Bildung trägt zunächst dazu bei, die gängigen, vermeintlich sicheren Anlageprodukte in Frage zu stellen. Sich ein eigenes Mindset und Kompetenzen anzueignen befähigt die Verbraucher, ihr Geld wirklich vermögensbildend anzulegen. Mein Tipp: In finanzielle Bildung investieren und Vermögensaufbau statt komplizierter und unverständlicher Versicherungs- und Finanzprodukte betreiben.

3. Vermögen aufbauen, statt einfach nur sparen

Geld auf dem Sparkonto verliert an Kaufkraft, auch bei einer geringen Inflation. Sparer konnten lange Zeit bei gutem Zinssatz das Geld auf das Konto legen und dieses vermehrte sich selbst – in den 1980 Jahren wurden noch 4,6 Prozent Zinsen gezahlt. Sparen hat sich schon mal gelohnt. Aufgrund der derzeitigen Nullzinsphase müssen Sparer heute jedoch andere Wege zum Vermögensaufbau einschlagen, um Rendite zu erzielen und dem Wertverlust vorzubeugen.

Dies erfordert eine neue Denkweise. Nicht mehr sparen, sondern investieren und Investor werden. Wer Vermögensaufbau betreiben möchte, muss sein Geld für sich arbeiten lassen. Das erwirtschaftete Geld muss wiederum angelegt werden. Ich bin davon überzeugt: Jeder kann zum Investor werden. Auch kleine monatliche Beträge sind ein Anfang. Wichtig ist, monatlich einen festen Betrag für die Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau zurückzulegen. Verumvest unterstützt Immobilieninvestoren bei dem Vermögensaufbau durch den Mehrwert Immobilie.

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4. Reale Werte zum Vermögensaufbau

Der Wert des Geldes ist eine Fiktion. Geld ist ein Tausch- und Zahlungsmittel und ein Wertaufbewahrungsmittel. Geld funktioniert durch Vertrauen. Sachwerte wie zum Beispiel Gold, Immobilien, Wald oder Rohstoffe hingegen haben einen realen Wert. In Krisenzeiten können zwar auch solche Güter an Wert verlieren, werden jedoch selten vollkommen wertlos. Im Gegensatz dazu können Bargeld und Sparvermögen völlig der Inflation zum Opfer fallen. Auch wenn es auf Anhieb seltsam klingt: Geld eignet sich nur bedingt zum Vermögensaufbau.

Immobilien hingegen eignen sich besonders für den Vermögensaufbau und sollten gerade bei Investoren und Anlegern, die auf Sicherheit bedacht sind, ein wichtiger Baustein sein. Auch hier lohnt sich ein Blick auf diejenigen, die bereits erfolgreich ein Vermögen aufgebaut haben. In Deutschland setzt sich das Vermögen der Wohlhabenden aus Immobilien, Nettovermögen und Finanzwerten zusammen. Dabei sind 59 Prozent des Bruttovermögens Sachwerte.

Die Beratungsgesellschaft Capgemini hat ermittelt, dass ca. 22,2 Prozent der Reichen, die mehr als eine Million Dollar besitzen, ihr Geld in Immobilien anlegen. Die hohen Immobilienpreise machen auch viele deutsche Immobilieneigentümer zu Millionären. Mein Tipp: Setzen Sie auf reale Werte zum Vermögensaufbau. Investitionen in Immobilien sind eine wesentliche Säule für den Vermögensaufbau. Rund 2 Prozent der Deutschen können von den Mieteinnahmen ihrer Immobilien gut leben.

5. Gute Schulden, schlechte Schulden

Ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Schulden immer negativ besetzt sind. Es gibt gute und schlechte Schulden. Schlechte Schulden werden für Konsum aufgenommen und verpuffen ohne Mehrwert. Gute Schulden werden für Investitionen genutzt und tragen zum Vermögensaufbau bei. In anderen Worten: Gute Schulden arbeiten für den Investor.

Aufgrund der niedrigen Zinsen konnten noch nie so viele Menschen wie heute eine Immobilie mit Fremdmitteln erwerben und damit zum Investor werden. Die Mieteinnahmen finanzieren den Kredit, so dass nach einem Zeitraum von 10 oder 15 Jahren die Immobilie schuldenfrei sein kann. Die Mieteinnahmen sorgen dann für ein regelmäßiges Einkommen.

Mit finanzieller Kompetenz und dem Loslösen von traditionellen Denkmustern gelingt der Vermögensaufbau. Reale Werte wie Immobilien tragen nachhaltig zu einem regelmäßigen passiven Einkommen bei.