Finanzielle Bildung als blinder Fleck – Nehmen Sie Ihre finanzielle Planung in die Hand

Woher stammt Ihr Wissen für Ihre persönliche Finanzplanung? Von Ihren Eltern? Oder haben Sie in der Schule die Grundlagen für Ihre finanziellen Belange gelernt? Letzteres dürfte wohl kaum der Fall sein. Sehr viel wahrscheinlicher ist es da, dass Sie selbst bei Google nach einzelnen Themen gesucht haben. Denn das Thema finanzielle Bildung ist ein blinder Fleck im Schul- und Bildungssystem. Aber auch in der Gesellschaft ganz allgemein ist das Thema oft tabu. Im Volksmund ist die Redensart „Über Geld spricht man nicht“ nicht zufällig fest verankert. Dabei wäre es für unseren Umgang mit Geld essentiell wichtig, eine verlässliche Wissensgrundlage zu haben, auf der wir weitreichende Entscheidungen treffen, die sich direkt und langfristig auf unser Leben auswirken.

#Finanzielle #Bildung ist kein fest umrissenes Wissensgebiet. Dabei wäre es heute wichtiger denn je, wenn wir uns dieser wichtigen Thematik annehmen. #Verumvest Klick um zu Tweeten

Warum finanzielle Bildung nicht unterschätzt werden darf

Die Finanzkrise von 2008 und den Folgejahren ist in vielerlei Hinsicht ein einschneidendes Ereignis. Auch die Beschäftigung mit dem Thema finanzielle Bildung intensivierte sich seither. Denn es wurde immer klarer, welche immense volkswirtschaftliche Auswirkung die fehlende finanzielle Bildung des Einzelnen haben kann. Auch das Wirtschafts- und Finanzwissen der Deutschen ist unzureichend, wie seither in Studien festgestellt wurde.

Wenn es jedoch um die eigene Haushaltsführung, den Cashflow, Gehaltsverhandlungen, Investitionen und Anschaffungen, Sparen und Verschulden, die Rentenplanung oder den Wunsch nach finanzieller Freiheit geht, ist ein fundiertes finanzielles Wissen unerlässlich. Jede Entscheidung, die wir im Bereich des finanziellen Lebens treffen, sollte selbständig, souverän und mit einer gewissen Sicherheit erfolgen. Finanzielle Bildung ist auch wichtig, um Aussagen beispielsweise von Bank- oder Vermögensberatern zu verstehen und hinterfragen zu können.

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Sparen Sie nicht nur, sondern lassen Sie das Geld anderer Leute für sich arbeiten

Außerdem gehören persönliche Glaubensgrundsätze und Überzeugungen auf den Prüfstand. In Deutschland hat beispielsweise das Sparen einen guten Ruf, während Schulden oft mit moralischer Schuld gleichgesetzt werden. Wenn es aber um Investitionen in Immobilien geht, stimmt beides nicht. Weder muss die gesamte Investitionssumme zunächst erspart werden, noch ist es in der heutigen Situation klug keine Schulden für ein Immobilieninvestment aufzunehmen.

In Deutschland gilt jedoch immer noch das Credo, dass man das eigene Geld ansparen und für sich arbeiten lassen sollte. Angesichts von Nullzinsen und volatilen Aktienmärkten ist dies jedoch nur noch sehr bedingt möglich. Anstatt nur zu sparen, sollten sich mehr Menschen mit dem Unterschied zwischen Sparen und Investments sowie Vermögensaufbau beschäftigen. Wer beispielsweise in vermietete Mehrfamilienhäuser investiert, kann dafür einen Kredit aufnehmen und diesen mit den Mieteinnahmen über die Jahre hin tilgen. Auf diese Weise kann man das Geld anderer Leute für sich selbst arbeiten lassen.

Das Verstehen steht am Anfang von finanzieller Bildung

Wenn es um finanzielle Bildung geht, spielt immer auch die Frage nach der Zukunft eine Rolle. Fragen Sie sich: Wie viel Geld brauchen Sie heute, wie viel in 20 oder in 40 Jahren? Die Studie der Bertelsmann-Stiftung zum „Finanziellen Analphabetismus in Deutschland“ hat im Jahr 2004 herausgefunden, dass sich etwa die Hälfte aller Befragten nur ungern mit finanziellen Fragen beschäftigt und finanzielle Fragen daher aufschiebt. Dies ist fatal. Denn Zeit ist oft der entscheidende Faktor, wenn es um Investmententscheidungen geht.

Bei der finanziellen Planung gilt es auch äußere Faktoren mit einzubeziehen, die sich im Lauf der Zeit ändern können. Finanzielle Glaubensgrundsätze, die mehrere Jahrzehnte alt sind, können auf Ihr Leben längst nicht mehr zutreffen. Das lässt sich am Beispiel der Lebenserwartung veranschaulichen. Im Jahr 1950 lag die Lebenserwartung noch bei 64,6 bei Männern bzw. 68,5 Jahren bei Frauen. Heute liegt diese bereits bei 78,9 und 83,6 und im Jahr 2060 bei 84,4 bzw. 88,1. Im Extremfall müssen in Zukunft im Rahmen der Altersvorsorge ca. 20 Jahre mehr eingeplant werden.

Quelle: Statista.de 

Die Antworten und Strategien, die für die Elterngeneration vielleicht noch gegolten haben, unterscheiden sich grundlegend von denen, die für heutige oder zukünftige Generationen gelten. Überlegungen wie diese zeigen, wie vielfältig und spannend die Beschäftigung mit dem Thema der finanziellen Bildung sein kann. Und umso wichtiger werden in Zukunft nachhaltige Investments mit langem Anlagehorizont.

Suchen Sie sich Vorbilder und holen Sie externe Expertisen ein

Finanzielle Bildung auf der einen Seite ist eine zentrale Grundlage für den persönlichen finanziellen Erfolg. Gleichzeitig ist es auf der anderen Seite wichtig, den eigenen Horizont immer wieder zu erweitern und neues hinzuzulernen. Dies gelingt, indem Sie sich beispielsweise Vorbilder suchen und deren Strategien zu verstehen. Aber auch der Rat von Expert*innen wie Steuerberater*innen oder Anlageberater*innen kann enorm hilfreich sein, um komplexe Themen besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wer sich im Lauf der Zeit ein Netzwerk aus Vertrauten und Expert*innen aufbaut, wird langfristig von deren Wissen profitieren.

Nehmen Sie Ihre finanzielle Planung in die Hand und legen Sie Ihr finanzielles Ziel fest

Die bereits erwähnte Bertelsmann-Studie machte vor allem eines klar: Die Beschäftigung mit finanziellen Themen wird von vielen Menschen als etwas betrachtet, das Mühe macht, keine Freude bereitet und darum ungern gemacht und aufgeschoben wird. Dabei soll und darf finanzielle Planung auch Spaß machen. Um die Motivation nicht zu verlieren, sollte man sich darum kurz-, mittel- und langfristige Ziele setzen. Es ist ein bisschen wie beim Sport: Man wird nicht über Nacht zum Marathonläufer, aber mit dem entsprechenden Durchhaltevermögen, motivierenden Anreizen und einer klugen Strategie kann man es schaffen.

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