So ticken Finanzinstitute – Voraussetzungen für ein eigenes Mindset

Womit handeln Banken und Finanzinstitute? Die offensichtliche Antwort auf diese Frage lautet selbstverständlich: Geld. Was wäre aber, wenn Banken in Wahrheit aus etwas ganz anderem Kapital schlagen? Wenn man länger über diese Frage und die Geschäftsmodelle der Finanzinstitute nachdenkt, wird man schnell feststellen, dass diese vielmehr Sicherheit verkaufen und mit der Angst von Anlegern handeln. In der heutigen Zeit ist für viele Sicherheit einer der wichtigsten Werte. Das gilt ganz besonders für ihr Verhalten bei Angelegenheiten rund um das Thema Geld. Dieser Blog-Artikel hilft Ihnen zum einen zu verstehen, wie Banken funktionieren, und zum anderen soll er zeigen, wie Sie Ihr eigenes finanzielles Mindset erlangen.

#Banken handeln nicht mit #Geld, sondern mit Sicherheit und Angst. Die Antwort darauf im #Verumvest #Blog lautet: die Schaffung eines eigenes finanzielles #Mindset. Klick um zu Tweeten

Traditionelle Bankenprodukte haben keine Zukunft

Wenn es um Geldanlageformen geht, suchen die meisten Menschen vor allem eines: Sicherheit. Die Suche nach Sicherheit steht jedoch im immer im Verhältnis zur Angst. Die Angst das eigene Geld zu verlieren, die Angst zu scheitern oder die Angst, dass das Geld den Wert verliert. Früher war das Sparbuch in diesem Zusammenhang die Anlaufstelle schlechthin, wenn es um die sichere Geldanlage ging. Aufgrund der aktuellen Niedrigzinsen funktionieren traditionelle Bankprodukte wie das Sparbuch nicht mehr. Das heißt: Die gewohnten Sicherheiten sind heute längst weg.

Auch die klassische Lebens- oder Rentenversicherung lohnt sich aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr. Garantiezins und Überschussbeteiligung geben auch kaum Rendite oder liegen unter einem Prozent. Als Alternative werden darum häufig indexgebundene Rentenversicherungen angeboten, die ein Mix aus renditeschwachen und teuren kapitalbildenden Lebensversicherungen und einer volatilen, schwer planbaren Risikoanlage sind, erklärt der Vorstandssprecher beim Bund der Versicherten (BdV).

Beratungsmodelle in der Kritik

Viele Sparer*innen verlassen sich auf die Beratung von Finanzprofis, die Sicherheiten durch neue Finanzprodukte und Versicherungen versprechen. Einer Untersuchung von Ernst & Young zufolge vertrauen 56 Prozent der befragten Verbraucher*innen in Deutschland darauf, dass ihr Geld auf dem Konto sicher ist. Neben der Tatsache, dass nur 100.000 Euro an Einlagen gesetzlich gesichert sind, muss man sich hier zunächst einmal fragen: Was genau heißt in diesem Zusammenhang Sicherheit? Denn allein durch die aktuelle Inflation von ca. 1,8 Prozent verringert sich die Kaufkraft des Geldes, das auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto geparkt wird, um diesen Prozentsatz. 

Darüber hinaus muss infrage gestellt werden, ob in Banken eine neutrale Beratung angeboten wird. Denn auch im Finanzbereich geht es schließlich darum, mit Produkten Geld zu verdienen. Darum wird immer häufiger die Kritik laut, dass die Beratung von Banken sich nicht an dem Bedarf der Verbraucher orientiert, sondern am potenziellen Erlös vom Verkauf von Finanzprodukten. Dies kritisiert beispielsweise die Verbraucherzentrale: „Die Regulierung der vergangenen Jahre war fehlgeleitet“. Die Verbraucher*innen vertrauen demnach darauf, dass sie im Rahmen einer Beratung ein geeignetes Produkt empfohlen bekommen, das ihr Problem löst.

Profitiert die Bank oder der*die Kund*in?

Die Frage, die sich Kund*innen stets stellen sollten: Profitiert am Ende des Tages die Bank oder profitiere ich? Oft ist dies erst dann ersichtlich, wenn das Kleingedruckte genau analysiert wird. Ein Kritikpunkt an den oben genannten Indexpolicen lautet in diesem Zusammenhang, dass Finanzinstitute die Gewinne zu ihren Gunsten deckeln und die der Kund*innen begrenzen. 

Zudem tragen die Verwaltungsgebühren zu einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis bei und machen die Produkte teuer. Verbraucher*innen, die auf die Beratung zu ihren Gunsten vertrauen, sollten daher sehr gut nachrechnen und nicht einfach blind darauf vertrauen, dass Berater*innen immer in ihrem Interesse handeln. Denn auch wenn es so scheint, dass Anbieter Fachwissen und Know-how anbieten, handelt es sich vielmehr häufig um Glaubenssätze oder bestimmte Prinzipien, deren Richtigkeit hinterfragt werden muss.

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Vorsicht vor intransparenten und komplizierten Produkten

Jedoch nicht nur die bankeigenen Produkte können zum Nachteil für Anleger*innen sein. Auch komplizierte Finanzmarktprodukte und undurchsichtige Versicherungsverträge können für Sparer*innen zum finanziellen Fiasko werden. So berichtete Focus Online, dass Sparkassen, Volksbanken und andere Geldinstitute bei bestimmten Anlageprodukten den Kund*innen über Jahrzehnte zu wenig Zinsen gezahlt haben. Betroffen waren dabei Sparverträge und Riester-Banksparpläne.

Die variablen Zinsen waren in den Verträgen nicht genau festgelegt und konnten von den Instituten dann auf null Prozent oder sogar darunter gesenkt werden. Die betreffenden Sparkassen und Banken wurden daher per Gerichtsurteil verpflichtet, den Kund*innen die vorenthaltenen Zinsen nachträglich zu zahlen und die Verträge zu ändern. Dennoch versuchen manche Sparkassen, die Kund*innen weiterhin zu übervorteilen wie Spiegel Online berichtete. Diese Beispiele zeigen deutlich: Der Vertrauensbonus der deutschen Verbraucher*innen in Sparkassen und Banken ist in vielen Fällen leider nicht gerechtfertigt.

Der Ausweg: finanzielle Allgemeinbildung

Was also tun, wenn das Vertrauensverhältnis in Banken und Finanzinstitute gestört ist? Dann führt kein Weg mehr daran vorbei, alle Angelegenheiten rund um das eigene Vermögen selbst in die Hand zu nehmen. Dabei gilt der Leitsatz: Wissen ist Macht. Dies gilt insbesondere auch für finanzielles Wissen.

Banken und Finanzinstitute leben davon, dass sie scheinbar über ein exklusives Wissen verfügen. Sie profitieren davon, dass die meisten Anleger*innen die komplexen Finanzprodukte und Vertragsmodalitäten nicht nachvollziehen und verstehen. Oft sind diese allerdings aus genau dem Grund so kompliziert gestaltet, damit sie nicht verstanden werden können. Denn je besser die Verbraucher*innen die Produkte verstehen, umso sicherer können sie Entscheidungen treffen und umso weniger Angst haben sie vor falschen Entscheidungen.

Bauen Sie sich ein eigenes finanzielles Mindset auf

Eigenes finanzielles Wissen aufzubauen bedeutet auch, sich vom klassischen Garantie-Denken zu lösen. Finanzprodukte werden oft mit Steuervorteilen beworben. Diese fallen jedoch in der Regel dann geringer als die Gebühren aus. Der Bund der Versicherten empfiehlt darum, dass Anleger*innen sich von der Vorstellung lösen müssen, mit Versicherungsprodukten für ihr Alter vorzusorgen.

Die Investition in Ihr eigenes finanzielles Wissen befähigt Sie im Gegensatz dazu langfristig, Ihr finanzielles Schicksal selbst zu bestimmen. Denn finanzielle Bildung trägt dazu bei, gängige Sicherheitsversprechen und vordergründige Werbebotschaften infrage stellen zu können. Letzteres ist von essenzieller Bedeutung, nicht nur um sich von Banken abhängig zu machen, sondern die eigene Vermögensverwaltung selbst in die Hand zu nehmen. Das richtige Mindset und die entsprechenden Kompetenzen befähigen Sie dann am Ende dazu, Ihr Geld wirklich Vermögens-bildend anzulegen.

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