Die neuen Zinsen in Zeiten des Nullzinses | Verumvest GmbH

Zinsen hatten einmal ein sehr positives Image. Ganz besonders in Deutschland. Heute kennen wir Zinsen vor allem mit dem Zusatz „negativ“ oder „Null“. Ein Zustand, an den wir uns dauerhaft gewöhnen müssen. Allerdings heißt das nicht, dass es gar keine Zinsen mehr geben würde. Vielmehr sehen wir gerade in der aktuellen Situation eine Gelegenheit, von den „neuen Zinsen“ profitieren zu können. In diesem Verumvest Blog-Artikel wollen wir uns darum den Zinsen aus einer naiven, sehr einfachen Sichtweise nähern und erklären, was es mit den neuen Zinsen auf sich hat.

Zinsen? Gibt es nicht mehr? #Verumvest widerspricht. Denn heute ist vielmehr die Zeit für die neuen #Zinsen gekommen. Klick um zu Tweeten 

Wie es früher einmal war

Satte Zinsen für Geld auf dem Sparbuch – schon die Generation Golf wird sich schwertun, noch aktiv an diese Zeiten zu erinnern. Aber es stimmt: Früher konnte man sein Geld auf dem Sparbuch sicher einlagern und musste sich um nichts weiter kümmern. Man konnte sich sicher sein, dass sich das Geld kontinuierlich quasi von selbst vermehrte. Was für eine schöne heile Welt. Kommen diese Zeiten wieder? Unserer Meinung nach nicht.

Die klassischen Zinsen, die automatisch auf das Sparbuch gutgeschrieben werden, wird es in dieser Form nie mehr geben. Aber heißt das auch, dass es nie wieder Zinsen für das ersparte Geld geben wird? Auch hier sagen wir ganz klar: Nein. Allerdings muss man aktiv werden, um sein Geld wieder für sich arbeiten zu lassen. Um zu verstehen, wie das geht, schauen wir uns zunächst an, was Zinsen sind.

Was sind Zinsen… einfach ausgedrückt?

Einfach ausgedrückt sind Zinsen eine Gegenleistung, die man erhält, wenn man jemandem sein Geld ausleiht. Zinsen sind ein Entgelt, das der Schuldner dem Gläubiger für das ihm überlassene Kapital zahlt. Das passierte letztlich auch mit dem Geld, das man früher auf dem Sparbuch einlagerte. Die Bank war lediglich das Bindeglied zwischen Gläubiger und Schuldner. Die Bank arbeitete mit den Spareinlagen, indem sie Kapital an andere verlieh, und die Sparer haben Zinsen dafür erhalten.

Allerdings ist das nur die eine Seite der Wahrheit. Denn Zinsen gibt es in zwei verschiedenen Formen. Einerseits gibt es Zinsen auf Geldkapital. Dabei wird für eine Geldeinlage Zinsen oder ähnliche Vergütungen bezahlt. Es gibt aber auch noch eine andere Form von Zins…

Der Zins auf Sachkapital – die andere Form des Zinses

Auch die Miete ist eine Gegenleistung für das Überlassen eine Form von Kapital, nämlich Immobilien. Darum wird die Miete auch „Mietzins“ genannt. Die Miete ist damit das Entgelt, das man für die Überlassung von Immobilien wie Wohnungen, Häusern oder Geschäftsräumen bezahlt. Einfach ausgedrückt können wir Zinsen und Rendite gleichsetzen. Die Rendite ist der neue Zins.

Den neuen Zins gibt es nicht bei Banken

Damit stellt sich die Frage: Wo beziehungsweise wie erhalte ich heute Zinsen oder Rendite? Da sich das Geschäftsmodell von Banken in den letzten Jahrzehnten nicht verändert hat, sind sie nicht mehr die Anlaufstelle für den neuen Zins. Was früher Banken gemacht haben, muss man heute selbst tun. Wer von den neuen Zinsen profitieren will, muss sein Geld aktiv selbst verwalten. Die private Vorsorge ist nicht mehr Kür, sondern Pflicht. Da es heute tausende Möglichkeiten für ein Investment gibt, ist die wichtigste Investition in den Vermögensaufbau die Investition in das eigene Wissen.

Lese-Tipp: Investieren Sie in Ihr Wissen und lesen Sie unser kostenloses E-Book zum Thema „Banken haben ein Geheimnis“.

Eine große Auswahl an Investitionsmöglichkeiten ist auf der einen Seite sehr gut, weil es garantiert Anlagemöglichkeiten für jeden Geldbeutel gibt. Auf der anderen Seite kann man schnell die Orientierung verlieren. Um zu verstehen, welche Investitionsmöglichkeiten gerade in der aktuellen Situation die richtigen sind, muss das große Ganze in den Blick genommen werden.

So identifizieren Sie richtige Investments mit Rendite

Da wir in diesem Blog-Artikel alles vereinfacht darstellen wollen, betrachten wir auch diesen Zusammenhang in den wesentlichen Zügen. Denn im Prinzip gilt für jedes Investment der gleiche Ansatz. Zu den wichtigsten volkswirtschaftlichen Funktionen der Banken gehört die Kreditvergabe. Die Kreditnehmer zahlen wie oben bereits erwähnt den Banken Zinsen für diese Kredite. Eine weitere wichtige volkswirtschaftliche Funktion von Banken ist das Einwerben von Kundeneinlagen. Die Banken zahlen den Einlegern – im Idealfall – dafür Zinsen, insbesondere für Spar- und Termineinlagen. Die Differenz zwischen den Kreditzinsen und den Einlagenzinsen, auch Zinsmarge genannt, ist eine der Haupteinkommensquellen der Banken. Die entscheidende Frage, die sich heute stellt, lautet: Wie funktioniert das System bei Negativzinsen?

Der Transmissionsmechanismus

Die folgende, vereinfachte Darstellung des Transmissionsmechanismus illustriert, wie sich eine Änderung des Leitzinses auf die Preisentwicklung und damit auf die Inflationsrate wirken kann:

Der Ausgangspunkt der dargestellten geldpolitischen Wirkungskette – hier des sogenannten Zinskanals – ist der von der Zentralbank festgelegte Zinssatz (also der Preis), zu dem sich Banken von der Zentralbank Geld leihen können. Steigt dieser Leitzins, dann steigen normalerweise auch die Geldmarktzinssätze am Interbankenmarkt (Geldmarkt), auf dem Zentralbankgeld in Form von Kontoguthaben bei der Zentralbank zwischen den Geschäftsbanken gehandelt wird.

Den gestiegenen Preis für Zentralbankgeld geben die Banken typischerweise an ihre Kunden weiter, indem sie ihre Zinssätze für Kredite an Unternehmen und Privatpersonen anheben. Wenn diese Bankkredite teurer werden, geht die Nachfrage nach solchen Krediten in der Regel zurück. In der Folge wird die kreditfinanzierte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in der Volkswirtschaft schwächer.

Die Unternehmen haben in einem solchen Umfeld weniger Spielraum, um Preiserhöhungen zum Ausgleich für ihre gestiegenen Kosten durchzusetzen. In der Folge wird der gesamtwirtschaftliche Preisauftrieb gedämpft und die Inflationsrate fällt geringer aus.

Fallende Zinsen sind ein Zeichen für Investoren

Das entscheidende an diesem Zusammenhang ist, dass er auch umgekehrt gilt. Bei fallenden Zinssätzen, wie wir sie aktuell und auf absehbare Zeit haben, ist es für Unternehmen und Haushalte günstiger, Bankkredite aufzunehmen. Das regt die kreditfinanzierte Investitionstätigkeit von Unternehmen an und erhöht gleichzeitig die Nachfrage der Verbraucher nach langlebigen Konsumgütern wie beispielsweise Investments in Immobilien. Damit steigt insgesamt die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und Unternehmen können wiederum ihre Preise einfacher und stärker erhöhen. Die Inflationsrate nimmt tendenziell wieder zu. 

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten und werden Sie mit uns zum(r) Immobilieninvestor(in)

Was bedeutet das für Sie und Ihre Vermögensplanung? Wir befinden uns mit Blick auf den Transmissionsmechanismus aktuell in einer Phase, die sich wie kaum eine andere dazu eignet, in langlebige Güter wie Immobilien zu investieren. Zwar war es selten komplexer, das eigene Ersparte abzusichern beziehungsweise gewinnbringend zu investieren. Allerdings sprechen die Anreize, die derzeit gesetzt werden, eine eindeutige Sprache. Mit langfristigen Investitionen kann man sich auch langfristig die günstigen Zinssätze sichern.

Investitionen in Immobilien bringen den Vorteil mit sich, dass hier das eigene Geld in Form von Miete Zinssätze abwirft, die es auf dem Sparkonto auf lange Sicht nicht mehr geben wird. Sichern Sie sich diese neuen Zinsen und werden Sie zum Immobilieninvestor. Wir von Verumvest helfen Immobilieninvestoren vor und nach dem Kauf mit unserem erstklassigen Investoren-Service. vereinbaren Sie noch heute einen kostenfreien Beratungstermin mit uns.