Was eignet sich besser zur Wertschöpfung – Aktien oder Immobilien?

Wenn es um Investitionen und die besten Anlagestrategien geht, dann konkurrieren oft zwei Lager miteinander. Zum einen die Befürworter*innen von Aktien und zum anderen die Befürworter*innen von Immobilien. Die erste Gruppe führt an, dass Aktien wenig Aufwand bedeuten und sich das Risiko gut streuen lässt, indem man das Ersparte auf verschiedene Unternehmen verteilt. Das zweite Lager betont vor allem die Wertbeständigkeit und die enorme Wertschöpfung, die Immobilien ermöglichen. In diesem Blog-Artikel erfahren Sie, welche Argumente beide Lager anführen. Dadurch erhalten Sie einen Überblick, um am Ende entscheiden zu können, welche Strategie zum Vermögensaufbau besser zu Ihnen passt.

#Aktien oder #Immobilien – wie unterscheiden sie sich wirklich und welche ist für mich bessere #Anlageform? #Verumvest wägt die Argumente für beide Seiten ab und zeigt, welche Vorteile #Immobilieninvestitionen haben. Klick um zu Tweeten

Die wichtigsten Vorteile von Aktien

Viele Menschen schätzen den Handel mit Aktien oder ETFs vor allem aufgrund des einfachen Zugangs und weil man diese schnell veräußern kann, sollte man das Geld dringend benötigen. Zahlreiche Banken bieten kostenfreie Depots an oder kooperieren mit Partnerinstitutionen, sodass es eine große Auswahl an Anlageformen gibt. Zudem ist der Aktienhandel bereits ab einer kleinen Sparsumme von etwa 50 Euro pro Monat möglich. Ist beispielsweise ein Sparplan einmal eingerichtet, muss man keinen Gedanken mehr an die Investition verschwenden, so die Meinung.

Wenn es um die Wertschöpfung geht, muss man zunächst zwischen einem kurzfristigen und einem langfristigen Anlagehorizont unterscheiden. Aktien sind volatil und können oft großen Schwankungen unterliegen. Wenn es um höhere Sicherheit und Wertschöpfung geht, ist eine langfristige Investition sinnvoll. Doch selbst dann lässt sich die Rendite bei Wertpapieren nicht vorhersagen, sondern nur rückblickend feststellen.

Vermögensaufbau mit Immobilien

Im Vergleich zu Aktien schwanken Immobilien sehr viel weniger im Wert und sind wertbeständiger, sind dadurch aber nur für den langfristigen Anlagehorizont empfehlenswert. Wir empfehlen unseren Kund*innen bei Ihren Investments mit einem Anlagehorizont von mindestens 10 Jahren zu rechnen. Selbst in schweren Krisen oder einer Rezession verlieren Immobilien ihren Wert selten vollständig. Insbesondere der Immobilienmarkt in Deutschland gilt als besonders solide. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit: Wenn äußere Faktoren wie die Inflation und das sich verändernde Zinsniveau einberechnet werden, entwickelt sich der Immobilienstandort Deutschland seit den 1970er Jahren äußerst stabil.

Wenn es um Investitionsstrategien und Vermögensaufbau geht, muss jedoch eine grundlegende Differenzierung vorgenommen werden. Denn eine Immobilie kann sowohl zur Eigennutzung als auch als Anlageobjekt gekauft werden. Nur im letzteren Fall profitieren Anleger*innen von den Einnahmen aus der Vermietung.

Lese-Tipp: In unserem kostenlosen E-Book „Immobilien als Kapitalanlage vs. Immobilien zur Selbstnutzung“ erfahren Sie alles über den Unterschied zwischen beiden Anlageformen.

Die Vielfalt des Immobilienmarkts

Es gibt generell unterschiedliche Immobilienarten wie Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien sowie Spezialimmobilien wie Seniorenheime oder Serviced Apartments. Darüber hinaus gibt es nicht den Immobilienmarkt, sondern sehr viele Mikromärkte, die alle ihre Vorteile und Herausforderungen mit sich bringen. Diese Beispiele zeigen deutlich, warum Erfahrung eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Investition in Immobilien ist.

Immobilienfonds als alternative Investitionsmöglichkeit

Wer in Immobilien investieren will, hat mehr als eine Möglichkeit, dies zu tun. Als „schnelle“ Alternative zum Kauf von Immobilien gilt die Anlage in Immobilienfonds. Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der nicht in Aktien, sondern in Immobilien investiert. Die Anleger*innen erhalten dabei Zertifikate für ihre Anteile. Immobilienfonds sind eine Möglichkeit, auch dann vom Immobilienmarkt zu profitieren, wenn man keine großen Summen anlegen möchten. Zudem bieten diese Fonds eine vergleichbare Flexibilität wie Wertpapiere.

Wenn es um Wertschöpfung und den Werterhalt geht, unterscheiden sich jedoch Immobilienfonds von Investments in Immobilien. Zum einen investiert man nicht in den Sachwert direkt, sondern in den Substanzwert des Fonds, zum anderen ist man abhängig vom Fonds-Management. Die einzige Entscheidung, die ich treffen kann, ist die von Kauf oder Verkauf. Der Kurs von Fonds kann ähnlich stark schwanken wie der Aktienmarkt. Wenn sich beispielsweise die Erträge der Immobilien oder deren Verkehrswert ändert oder das Management einen Fehler macht, dann wirkt sich dies direkt auf den Wert der Fonds aus.

Zum anderen entsteht ein Risiko durch das Verhalten der anderen Anleger*innen. Wenn sich beispielsweise große Anleger aus einem Fonds zurückziehen, kann der gesamte Fonds zahlungsunfähig werden. Diesem Risiko wird oft durch die Verpflichtung zu einer Mindesthaltedauer und einer Rückgabeankündigungsfrist begegnet. Nicht zuletzt müssen Anleger*innen bei einem Immobilienfonds Kosten für den Ausgabeaufschlag und Verwaltungsgebühren einkalkulieren. 

Erträge & Rendite von Immobilien

Kommen wir aber zurück zu den Unterschieden zwischen Aktien und Immobilien. Wenn es um den Vergleich hinsichtlich der Wertschöpfung geht, muss die Rendite von Immobilien genauer in den Blick genommen werden. Immobilien generieren konstant Erträge in Form der monatlichen Mieteinnahmen. Ein wesentlicher Vorteil dieser Erträge ist: sie können an die Inflation durch Mieterhöhungen angepasst werden. Damit ist die Investition in Immobilien inflationsunabhängiger als Aktien.

Auf Basis der Mieteinnahmen lässt sich auch die Rendite einer Immobilie berechnen. Die Einnahmen werden dabei den Ausgaben gegenübergestellt, um daraus die Rentabilität des Objektes zu ermitteln. Die Rendite einer Immobilie errechnet sich aus dem Verhältnis von Einnahmen und dem Kaufpreis. Je nach Lage des Objekts kommt eine mögliche Wertsteigerung bei der Kalkulation der Rendite hinzu.

Die „doppelte“ Form der Rendite durch Mieteinnahmen und die Wertsteigerung findet sich im Aktienbereich am ehesten bei solchen Unternehmensanteilen, für die in regelmäßigen Abständen Dividende ausgeschüttet werden. Die Rendite von Aktien ermittelt sich in diesem Fall aus den Einnahmen durch die Dividenden und den Preis, der beim Verkauf ermittelt werden kann. Zum Standard gehört dies jedoch nicht.

Rendite von Aktien und Immobilien im direkten Vergleich

Wie bereits gesagt, lässt sich die Rendite von Aktien nur rückblickend feststellen. Die Entwicklungen der Vergangenheit haben demnach nur eine bedingte Aussagekraft bezüglich der zukünftigen Renditeerwartung. Nimmt man den Durchschnitt, dann hat beispielsweise der DAX in den letzten 25 Jahren eine jährliche Rendite von ca. 8 Prozent ermöglicht. Der MSCI World Index eine Rendite ca. 7 Prozent.

Ökonomen der Universität Bonn haben zum Vergleich die Renditeentwicklung von Immobilien in 16 Industrieländern in dem langen Zeitraum von 1870 bis 2015 untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass Immobilien eine Rendite von durchschnittlich 8,7 Prozent erwirtschaftet haben. Wie bereits oben erwähnt erzielen Aktien eine Durchschnittsrendite von ca. 8 Prozent. Allerdings bezieht sich diese Rendite darauf, das Sie alle Immobilien zu 100 Prozent mit Ihrem Eigenkapital zahlen. Dies wäre heute der größte Fehler, den Sie machen könnten. Schließlich erhalten Sie Fremdkapital heute zu sehr günstigen Konditionen. Bei Immobilien ist nicht die Rendite, sondern die Eigenkapitalrendite entscheidend. 

Wenn es um Sicherheit beim Vermögensaufbau und Werterhalt geht, haben Immobilien damit eindeutig einen Vorteil. Mit vermieteten Immobilien lassen sich über einen langen Zeitraum sichere Gewinne erzielen. Im Gegensatz dazu können nur wenige an der Börse gehandelte Unternehmen auf eine Firmengeschichte von fast 150 Jahren zurückblicken.

Warum Verumvest auf Mehrfamilienhäuser setzt

Immobilien sind aufgrund ihrer Wertstabilität eine konservative Geldanlage. Die Rendite und die Gewinne sind berechenbar, das Risiko eines Wertverlustes relativ gering. Wenn Käufer*innen das Verhältnis von Kaufpreis zu Gewinn sowie die Lage, die Verkehrsanbindung, Größe und Ausstattung berücksichtigen, sind Immobilien eine ziemlich sichere Investition. Immobilien erfordern Sachverstand und Kenntnisse des lokalen Marktes sowie eine vorausschauende Kalkulation. Investitionen in Immobilien sind erfolgreich, wenn die Finanzierung und die Rendite realistisch kalkuliert und auf lange Sicht angelegt sind.

Die Rentabilität ist eine gute Richtlinie für ein Immobilieninvestment. Mehrfamilienhäuser können renditestärker sein als eine einzelne Wohnung. Ein Mehrfamilienhaus hat den Vorteil, dass der Erwerb im Verhältnis günstiger ist als einzelne Wohnungen und das Risiko des Mietausfalls geringer. 

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